· Wavefella Team · Ratgeber · 5 min. Lesezeit
Welches aufblasbare SUP-Tourenboard sollten Sie kaufen?
Touren auf einem Stand-up-Paddleboard können Ihnen eine neue Welt natürlicher Landschaften eröffnen. So wählen Sie das richtige Board.
Touring auf einem Stand-up-Paddleboard kann Ihnen eine neue Welt von Naturlandschaften eröffnen, die Sie aus einer völlig anderen Perspektive erleben. Aufrecht stehend beim Paddeln sehen Sie Dinge, die Sie von der Sitzposition eines Kajaks oder Kanus aus nicht vollständig würdigen können — und genießen dabei das unwirkliche Gefühl, übers Wasser zu gehen.
SUP-Touring ist auch eine großartige Möglichkeit, in Form zu bleiben — nur dass Sie sich dabei sportlich betätigen, während Sie die Natur erkunden und genießen, was erhebender wirken kann als ein verschwitztes Gym oder Studio.
Wenn Sie ein SUP-Board mit Touring und Fitness als Hauptziel kaufen, möchten Sie ein Board wählen, das Ihnen beim Zurücklegen von Distanzen das befriedigendste Erlebnis bietet, aber auch eine Plattform für Ihre Aufwärmübungen, Dehnungen und sogar Yoga — all das kann Ihre Paddeltour in ein komplettes Fitnesstraining verwandeln.
Die besonderen Vorteile von Touring-Boards
- Touring-Boards glänzen beim Paddeln in gerader Linie — so nutzen die meisten Menschen ihr Board.
- Touring-Boards paddeln schneller und mit weniger Kraftaufwand als Allround-Boards.
- Das Wenden eines Touring-Boards ist nicht schwer, sobald man die Technik kennt — treten Sie einfach ein Stück zurück, bevor Sie wenden.
- Ein längeres Board bietet mehr Platz für einen Passagier — Mensch oder Hund — oder für Ausrüstung auf Ausflügen.
- Touring-Boards eignen sich hervorragend zum Zurücklegen größerer Distanzen.
- Gewicht und Handling eines längeren Boards sind kein Problem, wenn Sie auf Hartboards verzichten und ein leistungsstarkes aufblasbares Modell wählen.
Kennen Sie Ihre Touring-Formoptionen
Die gängigste Länge für ein Touring-SUP ist 12'6". Diese Länge wurde zum Standard für Renn-SUPs und ist weitgehend auf Touring-Boards übergegangen, die manchmal auch als Rennboards oder Renntrainingsboards dienen.
Die Boardbreite ist es, was ein Touring-SUP wirklich von einem Rennboard unterscheidet, auch wenn es keine feste Grenze zwischen beiden gibt. Ein Board mit 28 Zoll oder weniger Breite wird normalerweise als Rennboard genutzt. Ebenso tendiert ein Board mit 30 Zoll oder mehr Breite eher in den Bereich der Touring-Boards. 32 Zoll Breite können der ideale Mittelweg für ein aufblasbares Touring-Board sein — mit viel Gleitvermögen, aber genug Stabilität für unbeschwertes Paddeln und genug Breite für andere Fitnessaktivitäten wie Dehnen und Yoga.
Wählen Sie das richtige Fin-Setup
Für Touring- und Fitness-Paddeln auf ruhigem Wasser bei windstillen Bedingungen ist eine einzelne mittige Finne von mindestens 7-9 Zoll Höhe die einfachste Finkonfiguration und erhöht die Paddelgeschwindigkeit.
Ein Board mit einer US-Standard-Finbox ermöglicht es oft, die Finne nach vorn oder hinten zu verschieben, um die Fahreigenschaften des Boards zu verändern. Wenn Sie die Finne ganz nach hinten in der Finbox positionieren, läuft das Board besser geradeaus und benötigt weniger Korrekturschläge, während eine weiter vorne positionierte Finne das Wenden erleichtert.
Ein Board mit drei abnehmbaren Finnen kann unter bestimmten Bedingungen von Vorteil sein. Seitenfinnen verbessern die Boardkontrolle bei aufgewühltem oder windigem Wasser oder auf Flüssen mit Strömungen und turbulenter See.
Deckpad und Befestigungspunkte
Für gelegentliches Touring ist ein glattes Deckpad mit feiner Struktur am angenehmsten für Ihre nackten Füße und für Ihren Körper, wenn Sie sich zum Dehnen oder für etwas Yoga hinlegen. Wenn Sie auf Flüssen oder aufgewühltem Wasser paddeln, bietet ein Deckpad mit Diamantrillen zusätzlichen Grip, der Ihnen hilft, bei rauen Bedingungen auf dem Board zu bleiben.
Ein Bungee-Niederspannsystem am vorderen Ende des Deckpads ist fürs Touring unerlässlich, denn Sie benötigen mindestens eine Wasserflasche, und auf längeren Touren sollten Sie unbedingt einen Trockenbeutel mit Erste-Hilfe-Ausrüstung mit an Bord nehmen.
Aufblasbar vs. Hartboard beim Touring
Ein Board, das lang genug ist, um als Touring-Board zu dienen, kann bei Lagerung und Transport Herausforderungen mit sich bringen. Deshalb kann ein aufblasbares Board fürs Touring eine attraktive Option sein. Ein 12'6" aufblasbares Touring-Board ist zusammengerollt kaum sperriger als ein 10-Fuß-Allroundboard, sodass Sie mit einem aufblasbaren Board die Boardlänge rein nach Leistungsgesichtspunkten wählen können.
Ein Hartboard gleicher Größe und Form gleitet etwas besser. Ziehen Sie ein Hartboard daher nur in Betracht, wenn Ihnen kleine Unterschiede in der Paddelgeschwindigkeit wichtig sind und Sie in Wassernähe einen bequemen Platz haben, an dem es den ganzen Sommer gelagert werden kann. Die weichere Oberfläche eines aufblasbaren SUP wird zudem geschätzt, wenn das Board zum Dehnen oder für Yoga genutzt wird.
Wählen Sie ein Board, das zu Ihren Paddelplänen passt
Ihre Wahl eines Touring-Boards hängt letztlich davon ab, wie Sie es nutzen möchten. Wenn Schnelligkeit Ihre Priorität ist und Sie etwas Stabilität opfern möchten, wählen Sie ein langes und schmales Board. Wenn Ihnen eher Entspannung und das Genießen der Landschaft wichtig sind oder Sie ein fitnessorientiertes Board möchten, das sich zum Dehnen, Aufwärmen und gelegentlichem Yoga eignet, entscheiden Sie sich für ein aufblasbares Board im 32-Zoll-Bereich. Und stellen Sie schließlich sicher, dass Ihnen das Fin-System die Optionen bietet, die Sie für die Gewässer benötigen, die Sie erkunden möchten — dann treffen Sie mit Sicherheit eine gute Wahl.